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Hamburger Stiftung

Liebe Russischlehrkräfte,

Frau Müller von der Hamburger Stiftung »Deutsch-Russischer Jugendaustausch« stellt Ihnen im Folgenden das Projekt der Stiftung vor, das auch im Internet unter www.austausch.org zu finden ist:

»Unser Angebot richtet sich vorrangig an Schulen, an denen Russisch bereits unterrichtet wird, weil dies der beste Anknüpfungspunkt ist, um Schüler für deutsch-russische Projekt zu begeistern oder über einen Auslandsaufenthalt nachzudenken.
Grundsätzlich können wir uns aber auch vorstellen, im Rahmen von Geschichtsunterricht, Politik oder Geografie für die Auseinandersetzung mit Russland und den deutsch-russischen Jugendaustasuch zu werben.

Wir wollen sowohl spezielle Veranstaltungen für Lehrer anbieten, auch im Rahmen bereits geplanter Veranstaltungen (z. B. an den Lehrer-Bildungsinstitutionen oder im Rahmen von Versammlungen der Fachlehrer-Verbände), als auch Veranstaltungen direkt für Schüler an den Schulen planen – im Rahmen des Unterrichts, oder im Rahmen von Projekttagen, Wandertagen, in Nachmittags-AGs etc. Die konkrete Ausgestaltung der zwei- bis dreistündigen Veranstaltungen würden wir dann eng mit den jeweiligen Lehrern absprechen.
Im Vordergrund steht für uns die Vermittlung von eigenem Erleben durch ehemalige Austauschschüler und Freiwillige, ergänzt durch Informationen von Menschen, die beruflich mit Russland zu tun haben und vor allem auch berfufliche Cahncen und Perspektiven hinweisen können. Russlandbezogene Spiele, kulturelle Einlagen lockern das Ganze auf.
Schließlich würden wir ausdrücklich auf die verschiedenen Austauschformen und deren konkreten Fördermöglichkeiten durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch in Hamburg, die Stiftung West-Östliche Begegnung und den AFS, Interkulturelle Begegnung e. V. in Hamburg, der größten Schüleraustausch-Organisation in Deutschland, hinweisen – alle drei Organisationen unterstützen das Projekt finanziell und sind an der inhaltlichen Gestaltung beteiligt.

Für uns wäre es eine sehr große Unterstützung, wenn Sie

1. die Mitglieder des Sächsischen Russischlehrer-Verbandes über unser Vorhaben informieren

2. uns auf Veranstaltungen aufmerksam machen, auf denen wir unser Projekt und die verschiedenen Fördermöglichkeiten für den deutsch-russischen Schüleraustausch vorstellen können (Fachlehrer-Versammlungen, Fortbildungen im Bereich Femdsprachen für Lehrer etc.)

3. uns ggf. auf Schulen in Sachsen aufmerksam machen, an denen engagierte Lehrer bereit wären, mit uns gemeinsam eine Veranstaltung im Rahmen des Unterrichts, von Projekttagen o. Ä. zu planen.

Alle Interessierten können sich bei mir unter den angegebenen Kontaktmöglichkeiten melden.

Bitte beachten Sie: Weiter unten finden Sie eine kurze Darstellung des Projektes, die auch auf unserer Website zu finden ist.

Nochmals herzlichen Dank und freundliche Grüße,
Susanne Müller«

Kontaktmöglichkeiten:
Susanne Müller
Projektleitung
Deutsch-Russischer Austausch e. V.
Brunnenstraße 181
10119 Berlin

Tel.: 030/4466 80-25
Fax: 030/444 94 60
schulen@austausch.org
www.austausch.org
 

Neues Projekt für Lehrer und Schüler:

Am 1. Oktober 2006 startete der Deutsch-Russsiche Austausch e. V. (DRA) das Programm »Vom anderen erfahren – Schüler, Freiwillige und Experten stärken den Deutsch-Russischen Schüleraustausch«.
Ziel des Programms, das in Kooperation und aus Mitteln der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (www.stiftung-drja.de) und der Stiftung West-Östliche Begegnung realisiert wird, ist es, an deutschen Schulen für eine intensivere Auseinandersetzung mit der russischen Sprache und Kultur sowie einen vielfältigen, lebendigen Austausch zwischen deutschen und russischen Jugendlichen zu werben.

In vier verschiedenen Veranstaltungsmodulen, die sich an LehrerInnen und SchülerInnen in den neuen Bundesländern richten, werden vor allem ehemalige DRA-Freiwillige und -Austauschschüler von ihren Lern- und Arbeitserfahrungen in Russland berichten und darstellen, wie diese Erfahrungen ihren persönlichen und beruflichen Werdegang seither beeinflusst haben.
Zudem werden Russland-Experten über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage, die europäisch-russischen Beziehungen und die kulturelle Vielfalt des Landes berichten und so auch den Blick für berufliche Chancen und Perspektiven in der Zusammenarbeit mit Russland und Osteuropa öffnen.

In Ideen-Workshops erhalten die SchülerInnen schließlich die Möglichkeit, konkrete Projekte und Schulpartnerschaften zu entwickeln, für die sie u. a. bei der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch direkt eine Förderung beantragen können – das scheinbar abstrakte Unterrichtsthema wird auf diese Weise sofort zur lebendigen Erfahrung.

Langfristig soll so ein Netzwerk engagierter LehrerInnen und SchülerInnen entstehen, das die »deutsch-russische Idee« an Schulen weiter propagiert, Interessierte inhaltlich und organisatorisch berät und es ermöglicht, dass die Stiftung einen regelmäßigen Kontakt mit LehrerInnen und SchülerInnen in den Regionen aufbauen kann und selbst bedarfsgerechte Angebote macht.

Zusätzlich unterstützt wird das Programm von der ostdeutschen Schülerzeitung »Spiesser«, die eine Auflage von 330.000 Exemplaren hat, in mehreren Artikeln das Thema Russland für SchülerInnen aufarbeiten und mit einem Preisausschreiben zusätzliche Anreize schafft, spannende und kreative Projekte für den Austausch zwischen deutschen und russischen Jugendlichen zu entwickeln.
(www.spiesser.de)

Die Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnung e. V. in Hamburg bringt schließlich ihre umfassenden Erfahrungen in Form von Infomaterialien in das Programm ein und wird sich auch an der inhaltlichen Gestaltung beteiligen.
(www.afs.de)

Projektleiterin ist Susanne Müller, die 2001 bis 2003 für den DRA bereits ein EU-Projekt zur Entwicklung der Zivilgesellschaft in Belarus koordinierte.